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    Mehr Geld mit weniger Portokassen

    Joost
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    Was bringt die Abschaffung des Bargelds?

    In Europa wird Bargeld immer seltener verwendet. Der Grund dafür ist einfach. Die Abschaffung des Bargelds spart Verwaltungskosten, gewährleistet die Sicherheit der Mitarbeiter und gibt den Unternehmen Einblick in die Transaktionen, wodurch das Betrugsrisiko sinkt.

    Bargeld wird teurer

    Die Abwicklung von Barzahlungen kostet Unternehmen weltweit mindestens 2% ihrer monatlichen Einnahmen. Dies ist nach Angaben der Forschung Bargeldlose Städte (2017) von Roubini ThoughtLab im Auftrag von Visa. Die Studie untersuchte 100 Städte weltweit.
    Der Transport von Bargeld wird immer teurer, ebenso wie das Aufbewahren, Versichern und Einzahlen von Bargeld. Aber auch die Handhabung und Bearbeitung der Verwaltung kostet Zeit und Geld. Darüber hinaus verursachen diese sich wiederholenden Vorgänge unnötige Arbeit in der Finanzabteilung. Daher wird die Abschaffung von Bargeld bei Unternehmen immer beliebter.

    Amsterdam ist ‘digital fortschrittlich’

    Wenn alle Regierungen, Verbraucher und Unternehmen in den 100 Städten dieser Studie beschließen, das Bargeld abzuschaffen und auf Debitkarten, digitale Transaktionen und mobile Zahlungen umzusteigen, würde dies einen Nutzen von 399 Milliarden Euro pro Jahr bringen.
    Amsterdam fällt in der Umfrage in die Kategorie ‘digital fortgeschritten’. Das bedeutet, dass die finanzielle Infrastruktur gut genug ist, um bargeldlose Zahlungen durchzuführen. Es muss jedoch gesagt werden, dass in Amsterdam immer noch viel Bargeld im Umlauf ist.
    Durch ein Bargeldverbot in Amsterdam würde die Stadt jährlich 6,4 Milliarden Euro einsparen. Der größte Nutzen mit 3,1 Milliarden Euro würde von den Unternehmen kommen, wie diese Studie zeigt. Natürlich sind die Ausgaben der Unternehmen ein Teil davon.
    Der Bericht weist darauf hin, dass Unternehmen, die Bargeld durch digitale Zahlungen ersetzen, dabei zwar Kosten verursachen, aber dennoch billiger sind. Der Gewinn liegt vor allem in den Kosteneinsparungen durch effizientere Aufzeichnungen, wodurch mehr Zeit für die Verbesserung von Prozessen und die Gewinnung neuer Kunden bleibt. Die 100 Städte sparen jährlich 3,1 Milliarden Stunden an Zahlungsverarbeitung ein.

    Stockholm voraus

    In den Niederlanden wird das Bargeld immer mehr abgeschafft und damit überflüssig. Auf Festivals kann man bereits nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Und der Amsterdamer Verkehrsverbund (GVB) ist auf dem besten Weg, den öffentlichen Nahverkehr in der Region bargeldlos zu machen. Der Hauptgrund dafür sind eine Reihe von Überfällen auf Straßenbahnen und ständige Verspätungen kurz vor der Abfahrt.
    Dieser Trend ist in Skandinavien am stärksten ausgeprägt. Laut dieser Studie fällt beispielsweise die Stadt Stockholm in die Kategorie "Digital Leader", wenn es um die Einführung digitaler Zahlungsmethoden geht. Anders als in Amsterdam wird die finanzielle Infrastruktur für digitale Zahlungen voll genutzt. Der größte Teil der Stockholmer zahlt mühelos mit Debitkarte, mobil oder digital. Das müssen sie auch, denn in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es unmöglich, mit Bargeld zu bezahlen. Selbst die Verkäufer der Stockholmer Obdachlosenzeitung tragen mobile Zahlungsgeräte bei sich. Auch viele Geschäfte akzeptieren nur Debitkarten. Weniger als 20% aller Zahlungen werden in bar abgewickelt. Kurzum: Wer in Stockholm draußen etwas unternehmen will, sollte zumindest eine Debitkarte haben.

    Abschaffung des Bargelds für Geschäftsreisende

    Geschäftsreisende, die immer noch einen altmodischen Umschlag mit Bargeld als Spesenabrechnung mit sich führen, könnten in Städten wie Stockholm, Kopenhagen und Helsinki noch eine Überraschung erleben. Erfahrungsgemäß reisen Experten nach Skandinavien nur noch mit Debitkarten.
    In der Tat hat jeder, der schnell und ohne Verzögerung Geschäfte abwickeln will, eine (Prepaid-)Kreditkarte oder eine Business-Debitkarte in der Tasche. An vielen Flughäfen akzeptieren die Fluggesellschaften kein Bargeld mehr, wenn sie einen Flug (um)buchen. Das Einchecken geht jetzt schnell per Handy, und auch die Einkäufe an Bord von Flugzeugen werden per Kreditkarte getätigt.
    Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen auf ein Verfahren umsteigen, bei dem nur noch geschäftliche (Prepaid-)Kreditkarten verwendet werden. In Belgien können Geschäftsreisende übrigens problemlos mit einer Tasche voller Bargeld auskommen; Barzahlungen sind dort auf dem Vormarsch.

    Joost
    Joost ist Head of Marketing und hilft modernen Finanzteams, die volle Kontrolle über ihre Unternehmensausgaben zu erlangen.