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    Krise? Ergreifen Sie als Finanzmanager die folgenden Schritte

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    Höchstwahrscheinlich ist nicht jeder 100% auf eine Wirtschaftskrise vorbereitet. Um die Kontinuität einer Organisation zu gewährleisten, muss man wissen, was in solchen Zeiten zu tun ist. Von Finanzmanagern wird oft erwartet, dass sie dabei die Führung übernehmen. Ein gründliches Krisenmanagement ist dann erforderlich.
    Aber wie schaltet man in den Krisenmodus und behält dabei einen kühlen Kopf? In einer Krise ist es an der Zeit, zu analysieren, aufzuräumen, neue Allianzen zu schmieden und Veränderungen zu fördern. Der folgende Artikel gibt Ihnen verschiedene Instrumente an die Hand, um die Kontrolle zu behalten.
    ❯  Wie kommt es zu einer Wirtschaftskrise?
    ❯  Prognosen analysieren und anpassen
    ❯  Kosten und Barmittel im Detail
    ❯  Interne Interessengruppen einbeziehen
    ❯  Fokus auf Partnerschaften
    ❯  Schritte zur Krisenbewältigung

    Wie kommt es zu einer Wirtschaftskrise?

    Wirtschaftskrisen kommen relativ häufig vor; in jedem Jahrzehnt der letzten 50 Jahre gab es mindestens eine oder zwei. Eine Zeit der Hochkonjunktur endet mit einem plötzlichen Einbruch.

    Warnsignale von einem Rezession können manchmal frühzeitig erkannt werden. Zum Beispiel:

    • Umsatzrückgang in bestimmten Sektoren;
    • weniger Vertrauen der Verbraucher;
    • Schrumpfung der Aktienmärkte;
    • Verkürzung der Lieferzeiten;
    • steigende Arbeitslosigkeit.

    Wenn das Vertrauen schwindet, sinkt gleichzeitig die Nachfrage. Aber was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

    Es ist nach wie vor schwierig, eine Krise im Voraus richtig einzuschätzen und somit Ihre Taktik für das Krisenmanagement festzulegen. Dennoch müssen Sie als Finanzmanager sicherstellen, dass Sie gut vorbereitet sind.

    Von Finanzmanagern wird normalerweise erwartet, dass sie die Rentabilität und Kontinuität des Unternehmens sicherstellen.

    Wenn Prognosen nicht eingehalten werden können, muss rechtzeitig und angemessen gehandelt werden. Denn wenn die Wirtschaft plötzlich umschlägt, können sich die Umstände schnell ändern. Wir sagen Ihnen, wie Sie in einer solchen Situation am besten handeln.

    Schritt 1 des Krisenmanagements: Analyse und Anpassung der Prognosen

    Jede Rezession ist anders, und einige Sektoren werden stärker betroffen sein als andere.

    Wie wird sich die Krise auf den Absatz auswirken? Welche Produkte oder Sektoren werden am stärksten betroffen sein? Welche Lücke muss für die Jahresprognose geschlossen werden?

    Die Suche nach den richtigen Daten und Antworten wird dazu beitragen, die Auswirkungen richtig vorherzusagen und den richtigen Weg des Krisenmanagements zu bestimmen. 

    Gemeinsam mit der Vertriebsabteilung betrachten Sie Kennzahlen wie die Anzahl der Angebotsanfragen, die Zeit bis zum Abschluss eines Geschäfts und den Umsatz pro Segment.

    Einführung digitaler Dashboards mit wichtigen Informationen für das Managementteam. Ersetzen Sie die Budgetierung durch kurzfristige Prognosen und beginnen Sie mit der Planung von Korrekturmaßnahmen.

    Kosten und Barmittel im Detail

    Wie immer gilt ‘Cash is King’ - vielleicht sogar noch mehr in unvorhersehbaren Situationen. Wenn die Krise zuschlägt, können Umsätze und Bargeldreserven schnell zur Neige gehen. Sie wollen also um jeden Preis die Ausgaben kürzen, um die Liquidität zu schützen.

    Normalerweise verbringt das Team einen Monat mit der Erstellung von Kostenberichten, so dass es etwas umständlich ist, diese Aufgabe an einem Tag zu erledigen. Beginnen Sie damit, drei einfache Bereiche zu erstellen:

    ❯ Bereits entstandene Kosten

    Tools zur Ausgabenverwaltung (wie SimpledCard) kann dazu beitragen, einen Einblick in die Kosten zu erhalten. Auf Knopfdruck haben Sie einen Echtzeit-Überblick über alle Ausgaben nach Projekt oder Abteilung. Dann ist es an der Zeit, alle Ineffizienzen zu beseitigen. Kosten wie Bewirtung und unnötige Reisen lassen sich leicht einsparen.

    ❯ Geplante und bereits gebundene Kosten

    Führen Sie für die verschiedenen Teams Listen mit den monatlichen Ausgaben und den aktuellen Abonnements ein und bitten Sie sie, nach Online-Tools und Softwareprogrammen zu suchen, die nicht mehr verwendet werden. Sorgen Sie für Klarheit bei den Kündigungsfristen.

    ❯ Kosten, die geplant sind, aber noch gestoppt werden können

    Arbeiten Sie zum Beispiel mit dem Marketing zusammen, um zu prüfen, wohin das Werbebudget fließt. Stoppen Sie schlecht laufende Kanäle sofort und fragen Sie, ob es Alternativen für die organische Reichweite gibt. Wenn Sie dies positiv einbringen, kann es sich positiv auf die Beziehung zu anderen Teams auswirken.

    Interne Interessengruppen einbeziehen

    Ein bestehender Kontinuitätsplan ist möglicherweise nicht in der Lage, mit einer sich schnell verändernden Krise umzugehen. Der Schwerpunkt liegt auf einer angemessenen Reaktion in einer solchen Situation.
    Die Zuständigkeiten und Maßnahmen bei der Krisenbewältigung sollten klar beschrieben werden. So können die Reaktionen strukturiert werden. Es besteht ein Bedarf an täglichen Informationen über neue Geschäftsprozesse, aktuelle Zahlen und Cashflow.
    Dem Managementteam klare Optionen und Szenarien zu präsentieren, ist ein Kapitel für sich. Nichts kann jedoch schlechter für die Atmosphäre sein als ein von oben verordneter Sparplan. Während Sie die Richtung vorgeben und klare Einsparungsziele setzen wollen, versuchen Sie, die übrigen Mitarbeiter dabei zu unterstützen, kreative Lösungen für ihre eigenen Teams zu finden.
    Sehen Sie sich als Vermittler, der einfache Listen oder zusätzliche Informationen bereitstellt, damit die Teams ihre eigenen Entscheidungen treffen können.

    Fokus auf Partnerschaften für ein solides Krisenmanagement

    Kein Unternehmen kann ohne Kunden und Lieferanten existieren. Während Banken und staatliche Unterstützung vorübergehend für Erleichterung sorgen können, kann eine Rezession eine echte Chance für die Förderung neuer Vereinbarungen mit neuen oder bestehenden Kunden und Lieferanten sein.
    Wenden Sie sich an die Lieferanten, um herauszufinden, was sie tun können. Vielleicht gibt es vorübergehend die Möglichkeit eines Zahlungsaufschubs und Sie können eine faire Vereinbarung treffen. Möglicherweise bieten sie aber auch wertvolle Lösungen an, die während oder nach der Rezession neues Marktpotenzial erschließen. Wenn Sie eine gute Beziehung zu Ihrem Lieferanten haben, wird er Ihnen wahrscheinlich auch in Krisenzeiten zur Seite stehen. 
    Das Gleiche gilt für die Kunden.
    Für Unternehmen ist es entscheidend, in Krisenzeiten ihren Wert zu beweisen. Stellen Sie sich bei Ihren Kunden in die erste Reihe. Denken Sie an langfristige Überlegungen und Veränderungen in bestimmten Sektoren oder bei bestimmten Produkten. Wie verändern sich diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden?
    Helfen Sie, wo Sie können, und ermutigen Sie interne Teams, neue Vorschläge und Lösungen zu entwickeln. Achten Sie nicht nur auf die größten Kunden, sondern auf Ihren gesamten Kundenstamm. Eine zufällige helfende Hand kann inspirieren und der Ausgangspunkt für eine zukunftssichere Beziehung zu einem wachsenden Kunden sein.

    Ergreifen Sie die ersten Schritte im Krisenmanagement

    “Eine gute Krise darf man nicht vergeuden”. Eine Rezession ist vielleicht der bestmögliche Zeitpunkt, um Veränderungen einzuleiten, da Schwachstellen oft ans Licht kommen. Sobald die ersten Schritte des Krisenmanagements unternommen wurden und Sie einen kühlen Kopf bewahrt haben, können Sie mit dem Aufbau beginnen.
    Denken Sie über Veränderungen nach, die nachhaltig sind, wie die Digitalisierung von Arbeitsabläufen oder Innovationen bei Geschäftsprozessen. Setzen Sie sich mit Ihrem Netzwerk in Verbindung, tauschen Sie Erfahrungen mit Kollegen aus und gewinnen Sie auf diese Weise vielleicht weitere intelligente Geschäftsideen.
    Gerade in unvorhersehbaren Zeiten können wir gemeinsam wachsen.
    Bleiben Sie wachsam und viel Glück!
    PS. Möchten Sie mit einem unserer Finanzexperten Erfahrungen zum Thema Krisenmanagement austauschen? Dann wenden Sie sich bitte an Kontaktieren Sie uns!

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