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    Experten-Interview: John van Rumpt

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    John van Rumpt

    “Die Umstellung auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr erfordert eine neue Denkweise in der gesamten Organisation”.”

    Bargeldlose Standorte im Gesundheitswesen. Das ist eine der Missionen von John van Rumpt, dem Gründer von Care for Cash, seit etwa fünf Jahren. Er war unter anderem Cash Manager bei Nationale Nederlanden und ING, Manager IT & Sales Support bei MeesPierson und Consultant Cash Management bei ABN Amro. Bei der letztgenannten Bank konzentrierte er sich auf den Gesundheitssektor, zu dem er aufgrund seiner Schwester, die das Down-Syndrom hat und in einer Gesundheitseinrichtung in seinem Dorf lebt, eine Affinität hat. Als Mitbegründer dieser lokalen Pflegeeinrichtung und als Treuhänder kann er bei der Suche nach Lösungen viel aus der Praxis anwenden. Diese Kombination aus beruflicher und persönlicher Erfahrung veranlasste John van Rumpt, unabhängiger Berater für Zahlungen und Liquiditätsmanagement im Pflegesektor zu werden.

    “Pflegeorganisationen erkennen, dass Bargeld ein Problem ist, glauben aber, dass es nicht gelöst werden kann”.”

    Bargeldlos

    “Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist ein Thema, das im Gesundheitssektor inzwischen sehr präsent ist. Von AFM (Finanzmarktaufsichtsbehörde) darauf hingewiesen, dass Bankkarten nicht mehr auf den Namen z.B. des Direktors lauten sollten, sondern persönlich werden sollten. Die Prepaid-Karte kann auch ein guter Ersatz für die registrierte Bankkarte sein. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass mit der Einführung einer Prepaid-Debitkarte die Bargeldströme minimiert werden können. Die Organisationen des Gesundheitswesens erkennen, dass Bargeld ein Problem ist, glauben aber, dass es nicht gelöst werden kann”. John van Rumpt hilft ihnen, Lösungen zu finden. Dies erfordert jedoch ein Umdenken. “Der Übergang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr erfordert eine andere Denkweise in der gesamten Organisation”, sagt er.”

    Rationalisierter Prozess

    Organisationen des Gesundheitswesens haben oft mehrere Standorte mit einer Geldkassette an jedem Standort und einem separaten Bankkonto für jeden Standort. “Heutzutage ist das nicht mehr notwendig. Das Bargeldmanagement steckt in den Organisationen oft noch in den Kinderschuhen: Jeder macht es auf seine eigene Weise, weil es nicht zentral geregelt ist. Selbstverwaltende Teams dürfen einige Richtlinien selbst festlegen. Mein Ziel ist es, diesen Prozess gemeinsam mit den beteiligten Mitarbeitern zu straffen. Nach einem Scan und einer Analyse aller Vorgänge, Verfahren und Vereinbarungen besprechen wir, wohin die Organisation gehen will. Anschließend treffe ich eine Auswahl möglicher Lösungen, die zu den Bedürfnissen der betreffenden Gesundheitsorganisation passen. Die Entscheidung, welche Lösung gewählt wird, liegt letztlich bei der Organisation selbst; ich habe eine koordinierende und anregende Rolle.”

    “Aufstrebende FinTech-Unternehmen sind viel flexibler als große Banken”.”

    Banken versus IT-Unternehmen

    Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Bankwesen verfügt John van Rumpt über eine breite Perspektive und viel Wissen über Bargeldmanagement und die Rationalisierung von Prozessen. “Ich habe das Bankgeschäft immer aus dem Blickwinkel des Kunden betrachtet und weiß daher, wie andere Produkte funktionieren. Zum Beispiel sind aufstrebende FinTech-Unternehmen viel flexibler als große Banken. Banken sind immer noch in einer anderen Struktur und haben damit zu kämpfen. Wenn man dort etwas ändern will, ist das viel schwieriger als bei einem IT-Unternehmen. Eine neue Funktionalität in einem Tool zum Beispiel können IT-Unternehmen sehr schnell entwickeln. Eine Bank hat wiederum den Vorteil, dass sie groß und vertraut ist.”

    Trends

    Nach Ansicht von John van Rumpt werden Quittungen in Zukunft ganz verschwinden. “Alle Quittungen werden digital. In ein paar Jahren sollte man sie direkt mit dem Lesen der Transaktionen verbinden können. Wenn man sich den Zahlungsverkehr vor Ort anschaut, könnte man NFC-Chips in Armbändern verwenden, die es dann den Kunden von Pflegeheimen ermöglichen, ihre eigenen Einkäufe im Rahmen ihrer Tagespflege zu erledigen. Heute wird das mit Bargeld gemacht. Außerdem glaubt er, dass iDeal innerhalb weniger Jahre verschwinden wird. ”Die PSD2 Der Gesetzgeber schreibt vor, dass eine Zahlung innerhalb von 5 Sekunden bei der Gegenpartei eingehen muss. Wenn das gelingt, gibt das Sicherheit. Diese Sicherheit erhält man jetzt, wenn man iDeal nutzt.” Er ist außerdem der Meinung, dass die großen Banken ihre Strukturen schneller ändern müssen, damit sie effizienter arbeiten und mit der Konkurrenz mithalten können.
    Sind Sie neugierig auf die wichtigsten Finanztrends des Jahres 2017? Lesen Sie den Blog Finanz-Trends 2017
    Möchten Sie mehr über den bargeldlosen Zahlungsverkehr erfahren?  Herunterladen unser Weißbuch zum bargeldlosen Arbeiten 

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